TRINKWASSER VON DEN STADTWERKEN LÜNEN
Trinkwasser-Qualität in Lünen – erstklassig und verlässlich
Auf Ihr Trinkwasser von den Stadtwerken Lünen können Sie sich verlassen. In enger Zusammenarbeit mit unserem Vorlieferanten und den Gesundheitsbehörden prüfen wir es regelmäßig – für ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit. Die aktuellen Ergebnisse stellen wir Ihnen transparent bereit. So bleibt die Qualität des Trinkwassers in Lünen für Sie immer nachvollziehbar.
Ihre Vorteile mit der Trinkwasser-Qualität der Stadtwerke Lünen:
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Erfüllt alle Anforderungen an Lebensmittel
Sicher im täglichen Gebrauch, auch für die Zubereitung von Babynahrung
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Verlässlich geprüpft
Nach den strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung mehrfach täglich auf über 50 Parameter kontrolliert
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Höchste Sicherheit für Ihre Gesundheit
Durch enge Zusammenarbeit von uns, dem Gesundheitsamt und unseren Vorlieferanten
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Hohe Transparenz
Werte und Grenzbereiche jederzeit online einsehbar
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Gesicherter Qualitätsstandard
Belegt durch unabhängige Institute in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden
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Unser wichtigstes Lebensmittel
Mit jedem Schluck versorgen Sie Ihren Körper mit lebenswichtigen Spuren-Elementen und Mineralstoffen wie Calcium und Magnesium
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Persönlicher Service
Wir sind bei Fragen für Sie da
Trinkwasser ist in Deutschland ein streng überwachtes Lebensmittel
Auch in Lünen wird es regelmäßig geprüft – nach klaren gesetzlichen Vorgaben und in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Wasserwerken und dem Gesundheitsamt. So stellen wir sicher, dass alle Anforderungen erfüllt werden und die Qualität verlässlich stimmt.
Unser Trinkwasser stammt überwiegend aus den Grundwasser führenden Schichten des Ruhrtals. In den Wasserwerken werden dann die natürlichen Grundwasser-Vorkommen mit dem Oberflächenwasser aus der Ruhr angereichert und anschließend einer gründlichen Reinigung und Aufbereitung unterzogen, bevor das Wasser bei Ihnen zuhause aus dem Hahn fließt.
Bei jeder Untersuchung bewerten Expert:innen zahlreiche Qualitätsmerkmale – zum Beispiel Inhaltsstoffe, Trinkwasser-Härte und mikrobiologische Reinheit. Die Ergebnisse bleiben im gesamten Lüner Versorgungsgebiet stabil und bewegen sich innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte.
Damit Sie die Qualität Ihres Trinkwassers jederzeit nachvollziehen können, veröffentlichen wir alle aktuellen Werte und Grenzbereiche transparent.
Regelmäßige Kontrollen, stabile Werte und regionale Herkunft: Sie können Ihr Trinkwasser in Lünen sicher im Alltag nutzen – ob zum Trinken, Kochen oder für den Haushalt.
Unser Trinkwasser kommt aus der Region
Das Trinkwasser für Lünen gelangt aus drei Gewinnungsstandorten der Wasserwerke Westfalen und Gelsenwasser und acht Trinkwasser-Übernahmenstationen in unser 544 Kilometer langes Trinkwasser-Netz.
Die Wasserwerke Westfalen (Echthausen und Halingen) gewinnen ihr Trinkwasser vor allem entlang der Ruhr. Das Wasserwerk Haltern, betrieben von Gelsenwasser, nutzt unter anderem die Stevertalsperre und den Halterner Stausee.
| Wasserhärte | Wert 1 | Wert 2 | |
|---|---|---|---|
Härtebereich gem. Wasch- u. Reinigungsmittelgesetz | mittel | ||
Gesamthärte in Millimol/Liter bzw. Grad deutscher Härte | 2,02 mmol | 11,3 °dH |
| Inhaltsstoff | Einheit | (Grenzwert) | Tatsächl. Wert |
|---|---|---|---|
pH-Wert | (6,9 - 9,5) | 7,55 | |
Calcitlösekapazität | mg pro Liter | (5 mg/l) | 0 mg/l |
Natrium | mg pro Liter | (200 mg/l) | 19 mg/l |
Blei | mg pro Liter | (0,01 mg/l) | < 0,0005 mg/l |
Nitrat | mg pro Liter | (50 mg/l) | 11,6 mg/l |
Fluorid | mg pro Liter | (1,5 mg/l) | 0,16 mg/l |
| Wasserhärte | Wert 1 | Wert 2 | |
|---|---|---|---|
Härtebereich gem. Wasch- u. Reinigungsmittelgesetz | weich | ||
Gesamthärte in Millimol/Liter bzw. Grad deutscher Härte | 1,40 mmol | 7,8 °dH |
| Inhaltsstoff | Einheit | (Grenzwert) | Tatsächl. Wert |
|---|---|---|---|
pH-Wert | (6,5 - 9,5) | 7,85 | |
Calcitlösekapazität | mg pro Liter | (5 mg/l) | 1 mg/l |
Natrium | mg pro Liter | (200 mg/l) | 27 mg/l |
Blei | mg pro Liter | (0,01 mg/l) | < 0,0005 mg/l |
Nitrat | mg pro Liter | (50 mg/l) | 10,7 mg/l |
Fluorid | mg pro Liter | (1,5 mg/l) | 0,08 mg/l |
| Wasserhärte | Wert 1 | Wert 2 | |
|---|---|---|---|
Härtebereich gem. Wasch- u. Reinigungsmittelgesetz | weich | ||
Gesamthärte in Millimol/Liter bzw. Grad deutscher Härte | 1,28 mmol | 7,2 °dH |
| Inhaltsstoff | Einheit | (Grenzwert) | Tatsächl. Wert |
|---|---|---|---|
pH-Wert | (6,5 - 9,5) | 7,92 | |
Calcitlösekapazität | mg pro Liter | (5 mg/l) | 0 mg/l |
Natrium | mg pro Liter | (200 mg/l) | 20 mg/l |
Blei | mg pro Liter | (0,01 mg/l) | < 0,0005 mg/l |
Nitrat | mg pro Liter | (50 mg/l) | 9,7 mg/l |
Fluorid | mg pro Liter | (1,5 mg/l) | 0,08 mg/l |
Der Deutsche Bundestag hat zum 1. Februar 2007 die Neufassung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz, WRMG) beschlossen. Das Gesetz trat mit seiner Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Nach § 9 des Gesetzes sind daher die Wasserversorgungsunternehmen verpflichtet, dem Verbraucher die Härtebereiche des Trinkwassers wie folgt anzugeben:
| Härtebereich | Einheit | Millimol Calciumcarbonat | entspricht |
|---|---|---|---|
weich | pro Liter | weniger als 1,5 | 8,4 °dH |
mittel | pro Liter | 1,5 – 2,5 | 8,4 – 14 °dH |
hart | pro Liter | mehr als 2,5 | mehr als 14 °dH |
Die Angaben müssen in Millimol Calciumcarbonat pro Liter erfolgen (was für Härteangaben international gebräuchlich ist). Es wird davon ausgegangen, dass weiterhin die Gesamthärte (Summe der Konzentration von Calcium und Magnesium, berechnet als Calciumcarbonat) anzugeben ist. Das Gesetz macht hierzu allerdings keine Aussage. Die Härtebereiche beruhen auf europäischem Recht; die EG-Detergentien-Verordnung verpflichtet die Waschmittelhersteller zur Angabe von Dosierempfehlungen für diese drei Härtebereiche.
Entsprechend § 20 der Trinkwasserverordnung dürfen bei der Trinkwasseraufbereitung nur Stoffe verwendet werden, die in einer Liste des Umweltbundesamt enthalten sind. Die Liste wird vom Umweltbundesamt geführt und ist im Internet veröffentlicht. Gemäß § 46 der Trinkwasserverordnung besteht zudem die Verpflichtung alle verwendeten Aufbereitungsstoffe zu veröffentlichen.
Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) enthält aktuell keinen Grenzwert für Vanadium.
Im Mai 2023 hat das Umweltbundesamt (UBA) eine Liste von Trinkwasser-Leitwerten veröffentlicht, die für das Element Vanadium einen Leitwert von 4 Mikrogramm pro Liter (μg/L) festlegt. Ein Trinkwasser-Leitwert definiert die Konzentration eines Stoffs im Trinkwasser, die bei lebenslangem Konsum zu keinerlei gesundheitlicher Beeinträchtigung führen soll.
Bei der vorsorglichen Überwachung von Roh- und Trinkwasser des Wasserwerks Haltern wird seit einiger Zeit u.a. auch das Element Vanadium untersucht. Die im Trinkwasser aus dem Wasserwerk Haltern ermittelten Konzentrationen von Vanadium liegen in der Regel und auch im Jahresmittel unterhalb des Leitwerts, nur in wenigen Einzelmessungen liegen sie knapp über 4 μg/L. Eine akute schädliche Wirkung von Vanadium bei einer zeitweisen und geringfügigen Überschreitung des Leitwerts ist nicht zu erwarten.
Kein Risiko für Konsumenten:
Das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Haltern kann weiterhin wie gewohnt ohne Einschränkungen zum Trinken, zum Kochen, zur Zubereitung von Babynahrung und für alle anderen Zwecke im Haushalt verwendet werden.
Ursprung und Eigenschaften von Vanadium:
Vanadium ist ein sog. Übergangsmetall bzw. Spurenelement, welches natürlicherweise in der Erdkruste und im Wasser vorkommt. In der Erdkruste ist sein Anteil beispielsweise vergleichbar mit dem von Zink. Vanadium ist essenziell für viele Organismen, da es u. a. bei der Enzymregulierung mitwirkt. Im Grund- und Oberflächenwasser hat Vanadium hauptsächlich einen geogenen Ursprung und entstammt aus natürlichem Gestein (bspw. Basalt).
Regulatorische Vorgaben zu Vanadium im Trinkwasser:
Für Stoffe, die nicht explizit im Rahmen der TrinkwV geregelt sind, kann das UBA u.a. sog. Leitwerte festlegen. Sie sind so festgelegt, dass bei einem lebenslangen Konsum des Trinkwassers eine gesundheitliche Schädigung durch eine Substanz sicher ausgeschlossen werden kann. Das UBA gibt für Vanadium einen Leitwert von 4 μg/L an. Die Überschreitung eines Leitwerts soll zur Folge haben, dass in Absprache mit der entsprechenden Aufsichtsbehörde baldige Maßnahmen ergriffen werden, um den Leitwert langfristig wieder zu unterschreiten. Ein sog. Maßnahmen-Höchstwert, dessen Überschreitung ein sofortiges Handeln zur Reduzierung zur Folge haben soll, liegt für Vanadium bei 20 μg/L.
Herkunft des Vanadiums im Wasserwerk Haltern und Maßnahmen zur Reduktion:
Auf Basis der aktuellen Datenlage erfolgt der Eintrag von Vanadium ins Trinkwasser nicht von externen Quellen (wie bspw. kontaminierte Oberflächengewässer), sondern hat einen geogenen Ursprung, der sich auf dem Gelände der Wassergewinnung des Wasserwerks befindet.
Umfangreiche Untersuchungen im Wasserwerk zeigen, dass erhöhte Vanadium-Konzentrationen nur in lokal sehr begrenzten Bereichen auftreten und lediglich einzelne Brunnen ursächlich für erhöhte Vanadiumwerte sind. Durch ein optimiertes Brunnen-Management bei der Trinkwassergewinnung werden dauerhaft niedrige Vanadiumkonzentrationen im Trinkwasser (unterhalb des UBA-Leitwertes) erreicht.
In besonderen betrieblichen Situationen kann es kurzzeitig zu geringfügigen Überschreitungen des Leitwertes im Trinkwasser kommen.
Seit 2022 werden in den betroffenen Brunnenreihen bereits Maßnahmen zur Reduzierung der Konzentration umgesetzt. Damit soll sichergestellt werden, dass auch künftig keine Einzelbefunde oberhalb des Leitwerts auftreten. Die Maßnahmen werden bis 2024 abgeschlossen sein.
Die Konzentration von Vanadium im Trinkwasser sowie in den Rohwässern des Wasserwerks Haltern wird auch zukünftig engmaschig überwacht werden.
Wir sind für Ihre Trinkwasser-Versorgung da
Unser Team der Stadtwerke Lünen hilft Ihnen gerne bei allen Fragen rund ums Trinkwasser. So erreichen Sie uns direkt:
Telefon 02306 / 707-3000
Ansprechpartner SWL-Trinkwassernetz:
Michael Rinschede
Telefon 02306 / 707-134
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