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Erdgas-Tankstelle der Stadtwerke Lünen ab 20. August vorübergehend gesperrt

16.08.2018 Die SWL-Erdgastankstelle an der Borker Straße 72 (bft-Tankstelle) wird umgerüstet und kann voraussichtlich bis Ende der 37. KW nicht genutzt werden.

Die geplanten Umrüstungsarbeiten umfassen unter anderem eine neue Zapfsäule und einen neuen Verdichter. Außerdem erhält die Erdgastankstelle mit CNG-Gas zusätzliche unterirdische Sicherheitsventile und entspricht damit dem neusten Stand der Sicherheit. Nach 16 Jahren Betriebsdauer der jetzigen Anlage wird die Ersatzteilversorgung zunehmend schwieriger, dies macht eine Umrüstung mit gleichzeitiger Modernisierung zwingend erforderlich. Vor allem soll mit der Umrüstung aber sichergestellt werden, dass die Erdgastankstelle wie bisher möglichst unterbrechungsfrei für Besitzer von umweltfreundlichen Erdgasautos bereit steht.

Die Stadtwerke Lünen rechnen damit, dass ab dem 17. September wieder an der Erdgastankstelle getankt werden kann. Bis dahin bittet die SWL alle Erdgasfahrer um Verständnis und empfiehlt, die CNG-Erdgastankstellen in der Umgebung zu nutzen. Alternativ bietet sich z.B. die ARAL-Tankstelle in Selm, Kreisstraße 92, an. Unter www.gibgas.de können Erdgasfahrer ganz genau ermitteln, wo sich die nächste Erdgastankstelle befindet.

Sobald die SWL-Erdgastankstelle wieder funktionsbereit ist, werden die Stadtwerke in der Presse und auf der SWL-Website darüber informieren.

Erdgas ist eine klimafreundliche Kraftstoffalternative

Die SWL-Erdgastankstelle wurde erstmals 2002 auf dem Gelände der bft-Tankstelle an der Borker Straße errichtet. Jährlich werden an den beiden Zapfsäulen ca. 120.000 kg Erdgas als Kraftstoff getankt, wobei der Energiegehalt von 1 kg Erdgas ca. 1,5 l Superbenzin bzw. 1,3 l Dieselkraftstoff entspricht. Der Tankinhalt von Erdgasautos kann je nach Fahrzeughersteller und Modell zwischen 11 und 37 kg variieren. Gerechnet auf eine durchschnittliche Tankleistung von 15 kg kommt dies circa 8.000 Betankungen pro Jahr gleich.

Erdgasautos sind trotz forciertem Ausbau der Elektromobilität weiterhin ein wichtiger Pfeiler zur Erreichung der Klimaschutzziele und viele Hersteller planen in die Serie neuer Fahrzeugmodelle die Erdgasvariante serienmäßig ein. Dabei profitieren Fahrer von Erdgasautos nicht nur von den günstigeren Kraftstoffpreisen, sondern leisten einen wertvollen Beitrag zur Verminderung von gesundheitsschädlichen CO2-Emissionen. So lassen sich die Emissionen bei der Verwendung von Erdgas als Kraftstoff gegenüber Dieselkraftstoff um ca. 23 Prozent und gegenüber Superbenzin sogar um ca. 35 Prozent reduzieren.

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