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Regenerative Energien – der Anfang eines neuen Energiezeitalters

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen wir an der Wende zu einem neuen Energiezeitalter: Abnehmende Reserven fossiler Brennstoffe führen zu einer Verknappung von fossilen Energieträgern (Erdgas, Öl, Kohle) und lassen die Energiepreise in die Höhe klettern. Die Zukunft liegt unausweichlich in der Nutzung der Erneuerbaren Energie.

Die Stadtwerke Lünen haben diesen Weg schon früh eingeschlagen und nahmen 1990 die erste eigene Photovoltaikanlage in Lünen in Betrieb. Fortan bauten sie die Erzeugung von Strom und Wärme auf der Basis regenerativer Energiequellen weiter aus.
Heute stammen zum Beispiel über 50 Prozent des Stroms, den die SWL Ihren Kunden anbieten, aus diesen Ressourcen. Für maximale Versorgungssicherheit, stabile Preise und den Schutz von Natur und Umwelt setzt die SWL auch weiter konsequent auf alternative Energiequellen.

Solarenergie

Die Sonne liefert kostenfrei Energie, die auch Sie nutzen können:

Am Haus installierte Solaranlagen zur Trinkwassererwärmung decken 50 bis 60 Prozent des Jahresbedarfs. Außerdem können Häuser mit niedrigem Wärmebedarf einen Teil der Heizwärme über thermische Solaranlagen erzeugen.

Mithilfe der Solarstromtechnologie kann das unerschöpfliche Energiepotenzial der Sonne zur umweltgerechten Stromerzeugung genutzt werden. Wie effizient eine Solaranlage arbeitet, hängt nicht nur von den technischen Eigenschaften des Systems ab.

11 Schritte zu Ihrer Photovoltaikanlage

Auf SWL-eigenen und städtischen Gebäuden betreibt die SWL inzwischen 27 Photovoltaikanlagen. Allein mit dem jährlich erwirtschafteten Betrag dieser Anlagen können 500 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.

Windenergie

Auch der Wind entsteht durch Sonnenenergie. Die Sonneneinstrahlung erwärmt die einzelnen Abschnitte der Erdoberfläche und damit auch die bodennahen Luftmassen. Dabei entstehen regionale Temperatur- und Druckunterschiede in der Atmosphäre. Wie stark der Wind weht, hängt weitgehend vom Luftdruckgefälle ab.

Die Kraft des Windes wurde schon von unseren Vorfahren zum Betrieb von Getreidemühlen und Wasserpumpen genutzt. Moderne Windkraftanlagen jedoch nutzen die Windkraft wesentlich effizienter zur Stromerzeugung.

In Lünen gibt es zurzeit zwei Windkraftanlagen. In Niedersachsen betreibt die SWL (Stand Januar 2013) zwei große Windparks: Die Windanlage Jettebruch, errichtet 2003, besteht aus fünf Anlagen und die Windanlage Embsen, die 2010 erworben wurde, aus vier Anlagen. Ab 2015 plant die SWL zudem zwei weitere Windkraftanlagen in Lünen südlich des Stadthafens. Konkret errichtet wird zunächst eine Anlage; für die zweite Anlage steht noch eine Entscheidung aus.

Wasserkraft

Schon unsere Vorväter nutzten die Kraft des Wassers zum Betreiben von Mühlen, Sägen und Pumpen. Heute erzeugen wir Strom mit Wasserkraft. Sie deckt unseren Strombedarf derzeit bundesweit zu knapp fünf Prozent. In Lünen gibt es noch keine Wasserkraftanlagen.

Biomasse

Als heimische Energiequelle steht die Biomasse unabhängig von Jahreszeit und Wetter ständig zur Verfügung. Als Biomasse werden Rohstoffe bezeichnet, die sowohl unbehandelt als auch behandelt zur Energiegewinnung genutzt werden. Hierbei steht eine Vielzahl von Ausgangsprodukten zur Verfügung.

Man unterscheidet:

  • Feste Brennstoffe wie zum Beispiel Holz.
  • Flüssige Brennstoffe wie Alkohol und Biodiesel, die durch technische Verfahren aus Biomasse hergestellt werden.
  • Gasförmige Stoffe wie Biogas.

Biogas

Biogas besteht aus den Hauptkomponenten Methan und Kohlenstoffdioxid. Biogas entsteht immer dann, wenn Bakterien unter Luftabschluss Biomasse zersetzen. In der Landwirtschaft wird zum Beispiel Gülle in sogenannten Biogasanlagen zu Biogas umgewandelt.

Seit Anfang 2010 betreiben die Stadtwerke Lünen eine eigene hochmoderne Biogasanlage auf dem Gelände des Stadthafens, die sogar im Ausland als Referenz gilt. Dort wird Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen, die von Landwirten aus der Region bezogen werden. Über ein separates Leitungsnetz wird das Biogas vom Stadthafen zu den SWL-Blockheizkraftwerken im gesamten Stadtgebiet transportiert. Dort erfolgt per Kraft-Wärme-Kopplung die Umwandlung zu Strom und Wärme. Eine äußerst effiziente und umweltschonende Methode.

Holzfeuerung

Holz ist der älteste Brennstoff, den die Menschen nutzen. Zur Verbrennung genutztes Holz wird unter dem Begriff Brennholz oder Energieholz vertrieben. Dazu zählen Holzhackschnitzel, Brennholz und Pellets. Wichtig für die Verbrennung: Das Holz muss immer trocken sein.

Geothermie

Erdwärme steht jederzeit und unbegrenzt zur Verfügung. Sie kann mit unterschiedlichen technischen Verfahren genutzt werden. So wird sie im Bereich des privaten Wohnungsbaus durch Wärmepumpen nutzbar gemacht. Im Gegensatz zu den begrenzt vorhandenen fossilen Energieträgern Kohle, Erdöl und Erdgas steht die Erdwärme als unerschöpfliche Energiequelle zur Verfügung.

Wärmepumpen

Im Prinzip arbeitet die Wärmepumpen-Heizung wie eine konventionelle Heizanlage: Sie heizt das Haus mit weniger Primärenergieeinsatz und ohne Schadstoffemissionen vor Ort. Als Wärmequelle kann Umgebungsluft, Erdwärme oder Grundwasser verwendet werden.

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Werner van den Berg
02306 / 707-264
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